Wer Firmenkleidung bestellt, steht früher oder später vor der gleichen Frage:
Wie soll das Logo überhaupt auf die Kleidung kommen?
Die drei häufigsten Varianten sind Siebdruck, DTF-Druck und Stick. Jede hat ihre Vor- und Nachteile und nicht jede passt zu jedem Einsatz.
Hier ein Überblick aus der Praxis.
Siebdruck – der Klassiker für grosse Mengen

Siebdruck ist die bewährte Methode, vor allem wenn es um grössere Stückzahlen geht.
Die Farbe wird dabei direkt durch ein Sieb auf den Stoff gedruckt. Das Resultat ist sauber, langlebig und sieht auch nach vielen Waschgängen noch gut aus.
Gut geeignet für:
- T-Shirts und Hoodies
- einfache Logos mit wenigen Farben
- grössere Bestellmengen
Vorteile:
- sehr langlebig
- angenehmes Tragegefühl
- günstig bei grossen Mengen
Weniger ideal:
- kleine Auflagen (wegen Einrichtungskosten)
- sehr detailreiche oder mehrfarbige Motive
DTF-Druck – flexibel und detailreich

DTF steht für „Direct to Film“. Das Logo wird zuerst auf eine Folie gedruckt
und dann auf das Textil übertragen.
Diese Methode ist deutlich flexibler als Siebdruck und eignet
sich besonders für kleinere Mengen oder komplexe Designs.
Gut geeignet für:
- kleine bis mittlere Bestellungen
- Logos mit vielen Farben oder Verläufen
- detailreiche Motive
Vorteile:
- keine hohen Startkosten
- sehr hohe Detailgenauigkeit
- flexibel einsetzbar
Weniger ideal:
- fühlt sich etwas „aufgesetzt“ an
- je nach Anwendung weniger atmungsaktiv
Stick – hochwertig und langlebig

Stick ist die edelste Variante. Das Logo wird direkt ins Textil gestickt, was sofort hochwertig wirkt.
Gerade bei Poloshirts, Jacken oder Caps ist das oft die beste Wahl.
Gut geeignet für:
- Polos, Hemden, Jacken
- Firmen, die Wert auf ein hochwertiges Erscheinungsbild legen
- Logos ohne zu feine Details
Vorteile:
- sehr robust und langlebig
- hochwertige Optik
- kein Verblassen
Weniger ideal:
- feine Details gehen teilweise verloren
- meist teurer als Druck
- nicht für alle Materialien geeignet
Welche Variante ist die richtige?
Das kommt immer auf den Einsatz an:
- Viele Shirts, einfaches Logo → Siebdruck
- Kleine Menge oder komplexes Design → DTF
- Hochwertiger Look (z. B. Polos, Jacken) → Stick
In der Praxis wird oft auch kombiniert – je nach Kleidungsstück.
Fazit
Die „beste“ Veredelung gibt es nicht, nur die passende.
Wer sich im Voraus überlegt, wie die Kleidung eingesetzt wird und welchen Eindruck sie machen soll, spart sich später viel Ärger.
Unsicher, was für euch passt?
Wir helfen euch dabei, die richtige Entscheidung zu treffen basierend auf eurem Logo, eurem Budget und dem Einsatzbereich.
Einfach melden, wir schauen es gemeinsam an.



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